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Das Milgram-Experiment

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Einleitung und geschichtlicher Hintergrund des Milgram-Experimentes

Das Milgram-Experiment, benannt nach seinem Erfinder, dem amerikanischen Psychologen Stanley Milgram, wurde im Jahre 1961 in New Haven erstmals durchgeführt. Milgram wurde vom Psychiater Jerome Frank inspiriert, da dieser sich schon in der 40er Jahren die Frage stellte, wie bei einer Gruppe wüllkürlich gewählter Personen die Gehorsamsbereitschaft ist und wovon diese abhängt.

Frank machte damals einen ersten Versuch, der dann später die Grundlage des Milgram-Experimentes war. Er gab seinen Testpersonen 12 geschmackslose Kekse und behauptete ihnen gegenüber, dass deren Verzehr wissenschaftlich unbedingt notwendig sei und sie diese auf jeden Fall aufessen müssten, auch wenn sie ekelig seien. Er stellte letztendlich überraschend fest, dass sich nur 10 Prozent der Probanden geweigert hatten, die Kekse tatsächlich zu essen.

Mit seinem später im Jahre 1961 abgewandelten eigenen Experiment wollte Milgram herausfinden, ob man aus sozialpsychologischer Sicht einen Erklärungsansatz für den blinden Gehorsam im Nationalsozialismus finden kann. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger benutzte Milgram jedoch keine harmlosen Kekse, sondern angebliche Elektroschocks, die die Probanden einem armen Schüler bei falschen Antworten (dieser war natürlich ein Schauspieler) verabreichen sollten.

Der genauere Ablauf des Experimentes wird in den folgenden Menupunkten noch ausführlich beschrieben.


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